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Hülsenfrüchte aus Europa

- Herausforderungen des regionalen Anbaus -

Back to the roots - denn wir sind der Meinung, dass es nicht immer die neuesten, hippesten Entwicklungen sein müssen, die auf den Teller kommen. Manchmal hat man lieber etwas alt bewährtes, wie Linsen, welche in Mitteleuropa zu den ältesten Kulturpflanzen gehören und ihren Weg vermutlich aus Ägypten und Kleinasien nach Europa fanden. Doch auch Bohnen, welche ursprünglich aus Mittelamerika stammen, oder Leinsamen, Kichererbsen und Sonnenblumenkerne sind seit langer Zeit bei uns in Deutschland bekannt und haben ihren festen Platz in unseren Küche.

Mit dem Ziel tausende Kilometer Transportweg zu sparen, beziehen wir diese Produkte aus Europa anstatt sie aus fernen Ländern zu importieren. Um den heimischen Anbau dort erhalten zu können, ist es notwendig, die Erträge der Äcker auf natürliche Art und Weise zu steigern und so profitabler zu arbeiten. So werden beispielsweise die Ernte- und Verarbeitungsverfahren fortlaufend verbessert.

Eine weitere Möglichkeit ist die optimale Nutzung der Böden. So werden die Bohnensorten, welche Kletterpflanzen sind (in unserem Sortiment Käfer-, Pinto- und Schwarze Bohnen) beispielsweise in Mischkulturen mit Mais oder Hirse angepflanzt, wodurch den bis zu fünf Meter hohen Kletterpflanzen, ausreichend Halt zum Ranken gegeben wird. Doppelter Erfolg für den Bauern – denn er kann zwei Produkte gleichzeitig anbauen. Zwar müssen diese nach der gemeinsamen Ernte getrennt werden, doch kann man so den Boden bestmöglich nutzen.

Zudem wird die angewandte Fruchtwechselfolge, also die Reihenfolge der Pflanzen, die in aufeinanderfolgenden Jahren auf einer Ackerfläche angebaut werden, fortlaufend optimiert. Vor allem für Linsen ist diese Fruchtwechselfolge extrem wichtig, da diese eine geringe Eigenverträglichkeit aufweisen und somit auf derselben Fläche erst wieder nach ca. sechs Jahren angebaut werden können. Dagegen durchwurzeln sie den Boden optimal, wodurch sie ihn auflockern und Stickstoff im Boden binden. Auch Bohnen sorgen dafür, dass Stickstoff im Boden gebunden wird und dienen somit als natürlicher Dünger.

Noch eine Möglichkeit um Erträge zu steigern, sind Blühstreifen und Insektenkästen neben den Äckern, die für eine natürliche Bestäubung der Pflanzen sorgen. Ferner wird ständig daran gearbeitet neue Feldfrüchte anzubauen, um die Artenvielfalt zu erweitern.

Indem wir unsere Hülsenfrüchte und Ölsaaten aus Europa beziehen und nicht aus fernen Ländern importieren, werden somit nicht nur tausende Kilometer Transportweg gespart, wir fördern auch die regionale Biodiversität. Folglich profitieren sowohl die Umwelt als auch du als Kunde von unseren langfristigen Partnerschaften mit maximaler Rückverfolgbarkeit, da wir so auf die Erfahrungen unserer Produzenten im Anbau und der Verarbeitung vor Ort zurückgreifen können.

So steckt in diesen proteinhaltigen Fleischalternativen der Geschmack, die Erfahrung und die Wertschätzung einer ganzen Region.


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